Ein Klinikclown braucht ein vielseitiges Handwerkszeug und ein breites Repertoire. Er muss ein großes Maß an Empathie und Sensibilität für die unterschiedlichen Begegnungen mit den Menschen auf den Stationen besitzen, denn Begegnung ist unser Konzept. Das unterscheidet ihn direkt vom Bühnenclown. Klinikclowns brauchen besonders viel Übung in der Improvisation und einen Koffer voll mit Requisiten.
Achtsamkeit im Umgang und die Akzeptanz und Würde des Anderen sind die wesentlichen Grundlagen für die Arbeit der Clowns im Dienst.

Mit Musik, Gesang, Zauberei und farbenfrohen „Kunstwerken“ (Sterne, Sonnen, Handpuppen usw. ), „erzählen“ die Clowns heitere Geschichten, verändern den Raum und setzen dem Thema Kranksein Phantasie, Heiterkeit und Spiel entgegen.  
Alle von uns ausgebildeten Clowns können zaubern, jonglieren, mindestens ei+n Musikinstrument spielen, verfügen über ein vielseitiges Liedrepertoire für alle Altersstufen, haben Handpuppen, lustige Utensilien und ihre ganz individuelle Clownkomik „im Gepäck“.

Neben dem theoretischen Grundwissen über die altersspezifische Entwicklung von Kindern, Formen von Krankheiten und Behinderungen und der gesellschaftlichen und individuellen Situation des Alterns sind für die Clowns auch Erfahrungen mit basistherapeutischen Grundlagen notwendig.

Seit über 20 Jahren bilden Christel und Klaus Ruckgaber Clowns aus.
Seit 17 Jahren bieten sie eine berufsbegleitende Fortbildung zum Krankenhausclown an.
Voraussetzung: Künstlerische oder pädagogische Vorbildung

„Alle Clowns, die für uns „im Dienst“ sind, werden von uns über einen langen Zeitraum hinweg intensiv für ihre Arbeit in den Altenpflegeheimen und in den Kinderkliniken ausgebildet. Die Begleitung der Clowns, sowie ihre ständige Fortbildung sind wesentlicher Bestandteil unserer Konzeption.“
Klaus Ruckgaber, Initiator und Ausbilder der Clowns im Dienst

„...also wenn man in so einen Clown-Koffer hineinschaut, das ist wie eine wahre Schatztruhe: von Musikinstrumenten und Jonglierbällen über Handpuppen, Zauberutensilien, Gummi-Spiegeleiern, Blumen, bis hin zu Pfännchen zum Tischtennisspielen, Sternen, kleinen Geschenken und Überraschungen“
Paulina Mandl, Schülerin, Projektarbeit über Clowns im Dienst, 2003

„Die Clowns im Dienst sind nach unserer Erfahrung hervorragend dafür ausgebildet, mit kranken Kindern umzugehen. Sehr sensibel und verantwortungsbewusst gehen sie auf das einzelne Kind und seine spezielle Situation ein, nahezu unerschöpflich sind dabei ihre kreativen Ideen. Die witzigen Ideen der Clowns bringen die Kinder auf andere Gedanken. Heiterkeit und Lachen lösen Verspannungen und Ängste. Es entsteht wieder mehr Leichtigkeit, Lebendigkeit und neuer Lebensmut. Dies alles wirkt sich förderlich auf den Genesungsprozess aus.“
Prof. Dr. med. F.K. Trefz, Chefarzt der Kinderklinik Reutlingen